| die kants |
Clezza Kant, der einzige zur Zeit legitim regierende Gottkönig von Schlipfhausen, wurde vor Milliarden von Jahren am Rande der Galaxis gefunden, eingehüllt einzig und allein in ein Bündel Lotusblüten und ein Raumschiff von der Größe eines Riesenraumschiffes. Mitgenommen, "sozialisiert", Hose an, fertig war der Clezza as you know him, you know. Soweit die Fakten. Band-intern wird gemunkelt, man habe ihn eines unschönen Tages in einem Karton im Proberaum gefunden, "Winterschlaf, Schnauze!" so seine Erklärung. Während des Frühlingserwachens dann begannen an allen Ecken und Enden die Triebe zu sprießen, er schnitzte sich behende zwei Stöcke daraus, und dann brach der Wirbel auch schon los. Monströser, monumental brachialer Krach drang aus dem Proberaum, und drohte die Erde zu zerstören. Gut, ganz so schlimm war es nicht; es war nicht monumental und es war auch kein Krach. Eigentlich war es nur ein ganz leises Rascheln, irgendwas war runtergefallen, scheißegal eigentlich. So begann der Anfang vom Ende des immerwährenden Schlusses. Man könnte auch sagen, Clezza spielt halt Schlagzeug. Ganz am Anfang bei "Just A Poet", eine für die damaligen Bandmitglieder legendäre Moosacher Punkkapelle. Die wurde allerdings eines Nachmittages unverhofft von einem in der Tür stehenden Anwohner mit der laut gebrüllten Frage "Was ist des für ein verdammter Lärm?" und der wohlfeinen Antwort "Du uns auch, Arschgesicht" aufgelöst. Dann geschah jahrelang nix und es gab in den letzten Jahren zwei Versuche, 'ne richtig schöne Mosch-Knüppel-Heavy-Bang-Band zu machen. Da wurde aber auch nichts d`raus, ohne Lieder keine Band. Aber so 'ne zweijährige Dauerjam mit Genußmitteln macht schon auch Spaß. Jetzt hat sich's natürlich ausgekichert, denn Clezza hat mit den zwei Senior-Kants das schwere Erbe des kantegorischen Imperativs angetreten, welcher da lautet: "Schau ma mal." Ich bin sicher, er grüßt euch recht herzlich.
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Bozza Kant ist der Älteste, Erfahrenste, Klügste und Weiseste der kants, auch wenn das gewisse Kants nicht immer wahrhaben wollen, es ändert nunmal nichts! Bozza lenkt und leitet alles, ohne ihn wären die anderen aufgeschmissen, alle Räder stünden still, nichts ginge mehr - finito - Feierabend - sagen wir's klar heraus! Sein Urteil ist begehrt, fundiert, gefürchtet, auch da, wo ihn keiner danach gefragt hat. Jahrelange Bühnen- und Studioerfahrung macht's möglich. Darüberhinaus ist Bozza noch der einzige Kant mit abgeschlossenem Musikstudium, kurz und gut: Bozza kann alles, weiss alles, spielt alles. Von den Rhythmusklampfen über Sologitarren-Ergüsse, Orgel, Percussion, Bassgitarre, Saxophon, Lichthupe..., es gibt beinahe kein Instrument, auf dem der Bozza nicht zuhause wäre. Überdies komponiert, arrangiert, produziert und dirigiert er alle Lieder (bis auf die, die Jezza komponiert, arrangiert, produziert und dirigiert) und hat immer recht, bei allem, was er sagt und tut. Ursprünglich sollte er ja auch, passend zu seinem Charakter, in einer Kapelle namens Die MAcchiavellis Gitarre spielen und singen, aber so wie Franz Beckenbauer sich weiland für den FC Bayern und gegen 60 München entschied, folgte auch er dem Ruf des großen Geldes und gründete zusammen mit Jezza Kant die kants.
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Jezza Kant was kidnapped by aliens in his home town Downunder and being the torturous bastards that aliens are, they did what aliens do and when they were finished, they spat Jezza out of their mothership and poor Jezza landed in Abbaland. It was cold, so cold that shortly thereafter, with alien-passport in hand, he beat it to the next neighbouring kantdom, i.e. Legoland. After a couple of years stuck on a ship that he just couldn't seem to disembark from (it just kept sailing back and forth), Jezza, hot on the tails of a funky chick, decided to plant his seeds in the garden of Ebersberg County, Bavaria. Anything was better than Abbaland and Legoland. Soon thereafter, Jezza Kant met Bozza Kant and after realizing that they shared a true love of kants and a surname, they got together to form the best band in the history of the Kanty of Ebersberg, Bavaria. After hooking up with skin-hitting kant brother Fozza, die kants (pronounced "dee Kants") were born. After Fozza said, "Fuck you, Kants", Jezza and Bozza couldn't believe their luck when they found Clezza Kant in that box in the Kant-Cave.
Jezza, like Bozza, plays Banjo, Bass, sings, composes and arranges the music. Two Kants like these only come along twice in an ice age. Jezza, unlike Bozza and Clezza, is a completely uneducated Kant, having given the system and its lackeys the finger at the tender age of 15. He knows nothing, feels everything. Jezza likes to play hard and if at the end of the gig there isn't blood spurting out from his hands all over his banjo, it simply wasn't a good gig. As Jezza has the voice of a three year old northern-Swedish-Astrid-Lindgrenesque girl, it was only natural that he should chose Tom Waits as his point of reference for this kanty affair. Other musical sources of inspiration include Benny, Björn, Rolf Harris, Derek, Olivia Newton-John and that master of the six-string, Slim Dusty. |